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Zumindest lässt mich das eine Werbung von VW vermuten, die ich heute gesehen habe.
In einer renommierten Oldtimer-Zeitschrift wirbt VW mit dem Slogan:

„Von diesem Golf haben wir nur 7.735 Stück gebaut. 7.735 Gründe, sich um die Ersatzteilversorgung zu kümmern.“

Bei dem besagten Golf handelt es sich um den Golf Country, der von 1990 bis 1991 gebaut wurde.

Bei Citroën scheint man für Youngtimer hingegen kein Herz zu haben. Denn die Ersatzteilversorgung der mehr als 10 Jahre alten Citroëns ist mehr als schlecht.

Beispiel XM, dessen Produktion 2000 nach fast 700.00 Stück eingestellt wurde: Hier sind z. B. viele wichtige Hydraulikleitungen nicht mehr lieferbar. Auch die Stoßminderer hinter den Stoßstangen sind nicht mehr lieferbar; was bei einem reparablen Auffahrunfall schlecht ist, da diese ersetzt werden müssen.

Beim BX, dessen Produktion 1993 nach 3 Mio. Stück eingestellt wurde, ist es noch schlimmer: Hier sind geschätzt 90% der Ersatzteile nicht mehr lieferbar.

Für die Modelle vor 1990 ist mittlerweile in den jeweiligen Szenen eine Versorgung mit Ersatzteilen gesichert. Entweder werden Ersatzteile neu produziert oder gebrauchte aufgearbeitet.

Für alle Modelle, die unter der PSA Riege produziert wurden, sieht es jedoch schlecht aus. Hier läuft die Ersatzteilversorgung nur schleppend an und wird vielleicht nie die Qualität erreichen, wie aktuell für die DS und den TA, die noch unter der autarken Regie von Citroën gebaut wurden.

Stellt sich die Frage, warum man sich sowas als Fahrer von jungen/alten Citroëns antut.

Nun, wer einmal einen CX oder XM mit DIRAVI und einer guten Motorisierung gefahren hat, wird die ungemeinen Vorteile eines hydropneumatischen Citroëns schnell zu schätzen wissen.
Auch der BX ist ob seiner Einfachheit ein sehr guter Einstieg in die Welt der hydropneumatischen Federung.

Ich habe mal einen Spruch aufgefangen, der in etwa so lautet: „Hydropneumatik – alles andere ist die Härte!“

In diesem Sinne: Auch ohne Unterstützung von Citroën, frohes Schweben!

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Seit dem Jahr 2000 schraube ich regelmäßig an meinen Citroëns.
Im „learning by doing“-Verfahren habe ich mir mittlerweile soviel Wissen angeeignet, dass meine Autos seither keine KFZ-Werkstatt mehr von innen gesehen haben.

Dieses Wissen möchte ich mit euch teilen.

Daher dieses Blog mit meinen Erfahrungen, von einem Hobbyschrauber, für Hobbyschrauber.