von janbo am Sonntag 21. Oktober 2007, 12:06
Hi,
ich hoffe ihr möget es mir verzeihen, aber ich habe meinen BX gestern teilweise versiegelt.
Das war nötig, da er an einigen Stellen erhebliche An- bzw Durchrostungen aufwies, meine Freundin
Ihre Arbeitsstelle wechselt und ich letztmalig die BĂĽhne benutzen konnte. Also hab ich erstmal alles was von unten
zu versiegel war versiegelt.
Verwendet habe wurde Eurol-Seilfett. Wegen des Preises und der relativ aufwendigen Verarbeitung von Mike Sanders Fett, habe ich nach Alternativen gesucht und bin in diversen Foren auf das Seifett von Eurol gestoßen. Leider fanden sich nur relativ alte Beiträge in unübersichtlich gestalteter Form( ähnlich dem früheren, uralten Citforum).
In Österreich scheint es gang und gäbe zu sein sein Fahrzeug mit diesem Fett zu versiegeln. Zumindest fanden sich in Ö. mehrere Bezugsquellen. Für Deutschland konnte ich lediglich eine einzige Quelle ausfindig machen. 5L Netto für alles inkl. Versand waren es dann 42€
Seilfette gibt es auch andere, aber ich wollte etwas womit andere schon Erfahrung haben und hatte auch keine Lust zu experimentieren. Und was erstmal in den Hohlräumen ist, bleibt da auch.
Das Fett ist relativ flüssig (wie Salatöl)wenn man es vorwärmt, bekommt man sicherlich noch flüssiger. Fürs Verarbeiten reicht aber auch Umgebungstemperatur. Es ist mit einem Verdünnungsmittel versetzt, wird aber durch erwärmen wieder flüssig und kriecht weiter. Reißt also an der Oberfläche nicht auf wie Wachs.
Irgendwo hab ich mal gelesen das es Fluidfilm sehr nahe kommt.
Zum Einbringen habe ich eine einfache Saugbecherpistole vom Korrosionsschutzdepot genommen. Bei der Pistole werden Luft und Fett getrennt voneinander zur Düse geführt. Das hat den Vorteil das Fett optimal zerstäubt wird. Bei diesen Pistolen sind aber nur Sondenlängen bis 750mm möglich. Wer längere Sonden benötigt, braut eine Druckbecherpistole ab 90€, für die es auch mehrere Düsenformen gibt. Der Preis für meine Pistole betrug 29€.
Die Verarbeitung war mehr als einfach und ist selbstredend. Da brauch es wirklich keiner Erklärungen.
Wer mehr wissen möchte, kann mich gerne anschreiben. Eventuell stelle ich auch meine Pistole zur Verfügung.
viele GrĂĽĂźe
Janbo
